So. Nun hab ich ein Semester lang über „die Wirtschaftsmacht von Bloggern“ gebloggt, dabei Neues gelernt und Altes verworfen, bin ich wirklich schlauer geworden in diesem Semester?
Ihr merkt es schon: es geht zu Ende. Natürlich würde ich jetzt hier gerne schreiben: „Ich mach weiter, auch wenns keine Noten mehr dafür gibt!“ aber ganz überzeugt bin ich davon nicht. Ich kenne ja meinen inneren Schweinehund, und die anstrengenden Semester.
Ich hab ein Semester lang gebloggt, ohne je bewusst Links anzugeben, um mal selbst in solche Blogs reinzuschauen, hier also eine willkürliche Auswahl an Watchblogs, die etwas bewegen (wollen):
http://blogs.eweek.com/applewatch/
http://wilgorenwatch.blogspot.com/
Je nachdem wie man zählt, habe ich genug Blogeinträge, oder auch nicht. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass meine Einträge jeweils sehr viel länger, und deswegen auch aufwändiger waren, als verlangt. Das kann positiv oder negativ bewertet werden, aber die verlangten 10 A4-Seiten habe ich auf jeden Fall geschafft.
Abschliessend denke ich, dass Blogs weiterhin eine Aufsichtsfunktion übernehmen werden, da sie aber stark abhängig sind von Leserzahlen und guten Beziehungen, werden es am Ende wieder die selben Kreise sein, die schon seit eh und je Skandale aufdecken oder eben auch vertuschen konnten.
Mein Name ist Laura. Ich studiere im 4. Semester Informationswissenschaft an der HTW Chur und arbeite daneben 60% in einer allgemein öfftenlichen Bibliothek.
Das Thema "Wirtschaftsmach der Blogger" habe ich gewählt, weil mich die Möglichkeiten der Bevölkerung sich in das wirtschaftliche Leben einzumischen, schon immer interessiert haben. Meiner Meinung nach wird zu viel von einer wirtschaftlichen Elite, fast schon einem Filz, entschieden. Vielleicht kann das Internet etwas daran ändern?
